Vor ein paar Wochen machten wir einen Ausflug, um die Kinder von Una, Geschwister von Happy und Cousinen von Bien zu besuchen. Gemeinsam sprangen wir durch den am Hang gelegenen Wald, schnüffelten was sich alles im Gehölz befindet, tobten über Äste und Steine und stillten unseren Durst im klaren Wasser eines plätschernden Baches. Auch Inge war dabei, ein Welpe von Una´s Freundin, die sich als letzte von dem Wurf noch niht für einen Menschen entscheiden konnte. Im Gegensatz zu Una und ihrem Sohn Happy, die eher zu den „Wilden“ zählen, strahlt Inge eine innere Ruhe aus.
Zufrieden und müde kehrten wir, als es schon anfing dunkel zu werden, zu dem Haus zurück. Die Menschen unterhielten sich noch etwas, tranken ihren Kaffee, während wir uns ausruhten und etwas schlummerten. Inge schmiegte sich an unseren Rudelchefmenschen. Ihr Blick war traurig und etwas enttäuscht, als wir dann aufbrachen um nach Hause zu fahren und sie zurück bleiben musste.

Heute waren wir wieder dort, aber nicht um in diesen Wald herumzutollen, sondern das unsere ManTrailer einen Menschen suchen. Auch unsere Jüngsten durften zeigen was konnten und gelernt haben. Inge wurde abgeholt und schon begann die ersten zwei ManTrailer mit ihrer Arbeit, die Spur des Menschen aufzunehmen und in Laufrichtung zu verfolgen. Ganz ungewohnt und neu war alles um Inge herum, fremde Hunde, fremde Menschen, fremdes Auto und die Umgebung als sie ausstieg war nicht ihr Waldgebiet am Berg sondern die vielen Häuser unten im Tal. Etwas unsicher und schüchtern war sie nun doch, aber die Menschen waren alles freundlich zu ihr und es gab Leckerlies als sie spielerische zu den ersten lernenden Schritte eines ManTrailers animiert wurde.

Da alles eine Übung und Ausbildung für unsere ManTrailer war, wurde der Mensch auch auch von ihnen zur Freude Aller gefunden. Es war schon spät am Tag und es wurde Zeit um nach Hause zu fahren. Mit dabei war Inge, die zu Una in die Box durfte. Nun war sie doch etwas aufgeregt. Obwohl auch sie müde war, konnte sie während der Autofahrt nicht wirklich schlafen. Hoffentlich darf sie bei dem Menschen sein, den sie für sich ausgesucht hatte.

Als wir dann nach Hause kamen, es war schon dunkle Nacht, durfte auch Inge aus dem Staffelauto aussteigen. Zuvor gab es noch eine Pause, bei der die Menschen etwas tranken und gegessen hatten. Nochmals eine große Aufregung für Inge, ein neues Zuhause für sie und das bei dem Menschen, den sie für sich ausgesucht hatte, dort wohin sie wollte. Zusammen mit ihm, mit Una, Malte und mir sind wir nun ihre neue Familie. Nachdem wir lecker gefressen haben legten wir uns alle schlafen. Inge war glücklich und schlummerte tief und fest die ganze Nacht.

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