Für ihre Arbeit sollten sie dementsprechend ausgerüstet sein. Dies dient ihren persönlichen Schutz und ihrer Sicherheit, sowie die ihres Hundes, auch wenn sie das ManTrailen „nur“ als Hobby betreiben. Sie setzen sich unterschiedlichen Wetterbedingungen aus, gehen teilweise über Wiesen, Felder, durch Waldgebiete, halten sich im öffentlichen Verkehr auf, begegnen Radfahrer, Spaziergänger, Jogger usw. und sind auch in der Dämmerung und Nachts unterwegs. Mit ihrer Ausrüstung sollten sie auf all diese Situationen vorbereitet sein.

Ausrüstung Hund

Es ist ratsam ein „Arbeitsgeschirr“ speziell zum Trailen zu verwenden. Sie vereinfachen die Ausbildung und die Arbeit, wenn sie sich Rituale aneignen. Für den Hund beginnt die „Arbeit“, wenn sie ihm sein „Arbeitsgeschirr“ anziehen, die Leine vom Halsband an das Geschirr umhängen. Das Geschirr sollte passend zur Körperform, Größe und Gewicht sein, sowie eng anliegen, damit sich der Hund nicht herauswinden kann. Seine Brust und Schultern dürfen unter Zug nicht eingeengt werden.

Der Hund wird während des Trails an einer langen Leine geführt. Diese Leine sollte ca. 10 m lang sein, gut und griffig in der Hand liegen und ein geringes Gewicht haben. Vor allem bei nassen Wetter kann eine Leine, die sich mit Wasser vollsaugt störend sein. Für einen kleinen Hund benötigen sie eine andere Leine, als für einen großen, schweren Hund. Runde Leinen kann ich nicht empfehlen, da diese bei starkem Zug in der Hand einschneiden und oftmals vor der Verwendung entwirrt werden müssen.

Damit der Hund auch in der Dämmerung bzw. im Dunkeln durch die Umwelt gesehen wird, verwenden sie ein auffälliges Leuchthalsband oder am Geschirr befestigtes Blinklicht. Zusätzlich können sie Glöckchen am Geschirr befestigen, damit ihr Hund entsprechend gehört wird.

Ausrüstung Mensch

Die Bekleidung sollte den Witterungsverhältnissen angepasst sein und ihrem Schutz dienen. Dies bedeutet, möglichst eine lange Hose, ein Oberteil das die Arme bedeckt und festes Schuhwerk. Im Winter und bei Regen ist eine wasserabweisende und wärmende Kleidung zum Vorteil, zu der auch eine Kopfbedeckung, sowie Handschuhe gehören. Um sich für den öffentlichen Verkehr gut sichtbar zu machen, sollten sie zumindest eine Warnweste mit reflektierenden Streifen tragen, besser wäre Jacke und Hose mit Leuchtstreifen. Für die Arbeit im Dunkel benötigen sie eine leuchtstarke Stirnlampe. Dadurch haben sie ihre Hände frei und können die Umgebung um ihren Hund optimal ausleuchten. Wasser und Belohnung lassen sich gut an einem Gürtel befestigen. Anhand eines Funkgeräts und/oder Handys kann die Kommunikation zur Einsatzleitung stattfinden. Des Weiteren ist das Mitführen eines GPS-Gerätes zur Aufzeichnung der gelaufenen Strecke, eine zusätzliche Hilfs- und Informationsquelle. Ein kleines Erste-Hilfe-Set mit Rettungsdecke gehört zu jeder Ausrüstung.
Warnschutzkleidung

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